Anja Wacker

Die Seen sehen. Aus verschiedenen Blickwinkeln. Zu verschiedenen Jahres- und Tageszeiten. Bei Sonnenschein, im Nebel, bei Regen oder im Schnee. Verwunschen, mysteriös, klar oder unerwartet. 

Morgens, wenn es am See menschenleer ist

und du die Stille hören kannst. Der Nebel schmiegt sich über den See und versperrt den Blick in die Ferne. Unendlichkeit. Ruhe. Der Horizont fängt vorsichtig an, in Farben zu leuchten, die aussehen, als wären sie gemalt. Dann plötzlich das Schlagen von Flügeln. Dieser majestätische Anblick. Schwäne im Sonnenaufgang am Cospudener See.

Wenn sich der Januar frühlingshaft anfühlt,

dann ist man am Cospudener See. Einfach die Sonne genießen und ihr beim Untergehen zuschauen.