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Photo of Wild und Fisch  aus der Seenlandschaft

Wild und Fisch

Teilnahme an Jagden oder der Verkauf von frischem Wild, Angeln und Fisch aus den Leipzigseen...
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Rotfedern a la cospuda

gebackene Rotfeder
Rotfedern vom Cospudener See

Essen & Trinken machen doch einen Urlaub erst zum Genuss. Und die meisten Menschen finden es umso genussvoller, je typischer, regionaler und authentischer das Mahl ist, dass man sich als Urlauber einer Ferienwohnung im Hafen, in den Campingplätzen an den Seen oder den Städten zwischen den Seen gönnt.

Rotfedern a la cospuda
Rotfedern gibt es überall. Wer denkt, es sei der ungeschätzte grätenreiche Speisefisch, wie es in den Büchern steht, der hat sich getäuscht. Als wir am Cospudener See angeln waren, fingen wir in der Nähe des Hafens (im Hafen ist es nicht erlaubt) 10 schöne Rotfedern. Es war ein Riesenspaß, denn bei Rotfedern hat man wenigstens alle paar Minuten eine an der Angel. Zudem angelten wir zum Sonnenuntergang, und für dessen Qualität ist ja der Cospudener See schon legendär.
Die Rotfedern nahmen wir dann zu Hause im Haus am See aus und zerlegten sie in schöne Filets wie bei Heringen.
Wenn man mit dem Weintrinken schon beim Entschuppen beginnt, kann man mit Rotfedern einen wunderschönen lustigen und kulinarischen Abend bestreiten.
Die Rotfedern haben wir in Bärlauchbutter (Bärlauch wächst in Leipzigs Auewald nördlich des Cospudener Sees in Massen) zusammen mit meinen Gartenkräutern Rosmarin, Petersilie und Liebstöckel mariniert.
Nach ca. einer Stunde haben wir dann die Rotfedern-Filets in der Pfanne wie Bratheringe scharf angebraten. Dazu haben wir Kartoffeln mit Kapern, Olivenöl und Petersilie gemacht. Und – was sollen wir sagen? Es war perfekt!

 

Rehbraten vom Gremminer See

Rehbraten vom Gremminer See
Carsten Helling ist nicht nur Ihr Ansprechpartner, wenn Sie am Gremminer See Ferien machen wollen, Natur genießen oder fischen wollen, sondern er ist auch Jäger. Und so haben wir ab und zu eine schöne Rehkeule auf der Küchenarbeitsplatte…

Die Rehkeule kann noch mit Knochen sein. Abwachen, Trocken tupfen, in einer Marinade aus 0,5l Buttermilch, 0,25l Rotwein, 8cl Essig, 2 Rosmarinzweigen, 2 Loorbeerblättern und Pfeffer zwei, drei Tage einlegen.
Dann irgendwann hinaus nehmen, trochen tupfen und pfeffern.
Im Bräter Speck schmelzen und bei großer Hitze die Keule richtig kräftig und dunkelbraun anbraten. Dann Wasser und einen Brühwürfel sowie Suppengrün dazu geben, dass der Bräter halb voll ist.
Bei geschlossenem Deckel und nur 130 Grad Umluft ca. 3 Stunden braten. Geht auch mit 200 Grad und 1,5 Stunden.
Dazu passt ein Kartoffelgratin: Einfach dünne Scheiben aus rohen Kartoffeln schneiden und in eine Auflaufform legen, 200g süße Sahne darüber, pfeffern und Käse darüber raspeln. 40 Minuten bei 170 Grad in den Ofen.

Rehkeule mit Klösen und Rotkraut
Rehkeule